{"id":229,"date":"2020-01-19T19:16:00","date_gmt":"2020-01-19T18:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ob-u-s.de\/wp_1\/?p=229"},"modified":"2026-02-11T15:01:24","modified_gmt":"2026-02-11T14:01:24","slug":"produktstruktur-stuecklistenmanagement-ebom-mbom-gbom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ob-u-s.de\/wp_1\/2020\/01\/19\/produktstruktur-stuecklistenmanagement-ebom-mbom-gbom\/","title":{"rendered":"Produktstruktur &#8211; St\u00fccklistenmanagement"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend des gesamten Produktlebenszyklus entstehen vielf\u00e4ltige <strong>Produktdaten<\/strong> in den beteiligten Bereichen wie z.B. Marketing, Vertrieb, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Einkauf, Service. Vielfach entsteht aus einem rudiment\u00e4ren <strong>Grundger\u00fcst<\/strong> aus Marketing oder technischem Vertrieb, die Ur-Form einer jeden St\u00fcckliste in der <strong>Konstruktion<\/strong>, erstmals im Rahmen der Verbauung von Teilen im <strong>CAD<\/strong> von Mechanik- und Elektrokonstruktion und wird durch das <strong>PLM<\/strong>-System verwaltet. Diese CAD-Struktur wird ggf. durch weitere, nicht modellierte Artikel wie z.B. Schmierstoffe oder K\u00fchlfl\u00fcssigkeiten erg\u00e4nzt. So entsteht im Product Lifecyclemanagement-System die St\u00fcckliste des Engineerings die <strong>eBOM<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entlang der IT-Kette entstehen in den Systemen eine Vielzahl von St\u00fccklistensichten, welche verwaltet und im \u00c4nderungsfall angepasst und auch versioniert werden wollen. Der Umstand, da\u00df die eBOMs im PLM-System, die <strong>mBOM<\/strong>s jedoch meist im ERP-System entstehen und verwaltet werden, kann zu Medienbr\u00fcchen oder inkonsistenten Daten f\u00fchren. Zudem gibt es in der Regel eine eBOM aber m\u00f6glicherweise mehrere mBOMS bzw. rollenspezifisch unterschiedliche Sichten auf die mBOM innerhalb des ERPs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rund um das Thema Produktkonfiguration spricht man auch von generischen St\u00fccklisten. Diese <strong>gBOMs<\/strong> umfassen eine 150%-Sicht auf das Produkt und werden dann \u00fcber Filter oder regelbasiert auf den Stand einer 100%-St\u00fcckliste des konfigurierten Produktes reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch hochfunktionale Schnittstellen-Standards zwischen den beteiligten System ist es heute technisch unproblematisch die <strong>St\u00fccklistensichten<\/strong> an einer zentralen Stelle oder in der durchg\u00e4ngigen Reihe von IT-Systemen entlang des Produktenstehungsprozesses (<strong>PEP<\/strong>) aktuell zu halten. Oftmals fehlt es jedoch an der Methodik, Abstimmungsbereitschaft der Akteure \u00fcber <strong>Abteilungsgrenzen<\/strong> hinweg, oder schlichtweg an der <strong>Usability<\/strong> der einzelnen Systeme, St\u00fccklisten in der verf\u00fcgbaren Zeit anzupassen und aktuell zu halten. Es ist ein Unterschied, ob man im Rahmen einer Baureihenpflege eines <strong>Serienproduktes<\/strong> alle 2-4 Jahre eine zeitlich planbare St\u00fccklisten\u00e4nderung abzubilden hat, oder mit jedem Auftrag eine auftragsspezifische St\u00fcckliste mit den typischen sp\u00e4ten, teils kundengetriebenen \u00c4nderungen in k\u00fcrzester Zeit realisieren muss. Im Serienfall kann man bei mangelnder Usability oder Methodik einfach fr\u00fcher mit den Arbeiten beginnen, oder mit mehr Manpower unterf\u00fcttern. Bei Auftrags-, oder <strong>Einzelfertigern<\/strong> kommt man in solchen F\u00e4llen oft schon mit dem Angebot, schlimmstenfalls dann aber mit dem Produkt selbst, schlichtweg zu sp\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Funktionalit\u00e4t der beteiligten Systeme ben\u00f6tigt es:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verst\u00e4ndnis und Akzeptanz<\/li>\n\n\n\n<li>Nachhaltige Konkretisierung der Ver\u00e4nderung<\/li>\n\n\n\n<li>Technische und organisatorische Unterst\u00fctzung von au\u00dfen<\/li>\n\n\n\n<li>Nachhaltige Verankerung der Ver\u00e4nderungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum das funktioniert<\/strong>?<br>Wir kombinieren technisches Know-how mit praktischer Erfahrung in der Begleitung von Ver\u00e4nderungsprozessen. Wir sprechen die Sprache der Anwender und des Managements und schaffen es, abstrakte Themen wie eBOM\/mBOM greifbar und umsetzbar zu machen. Wenn m\u00f6glich, zeigen wir auf, wie bestehende Systeme besser genutzt werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus stellt unsere systemneutrale Beratung sicher, dass die L\u00f6sung zu ihren Prozessen und Systemen passt \u2013 und nicht umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des gesamten Produktlebenszyklus entstehen vielf\u00e4ltige Produktdaten in den beteiligten Bereichen wie z.B. Marketing, Vertrieb, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Einkauf, Service. 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